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Hallo Besucher!
Heckscheibenheizung prüfen
geschrieben von: kotlett (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25. September 2017 20:16

Hallo liebe Schrauberkollegen!

Ich bin gerade dabei, meine Heckscheibe neu einzusetzen. Ich habe 2 Scheiben zur Auswahl, weiß aber nicht ob beide Heizungen noch funktionieren. Kann man die Heizung anhand des Ohm-Wertes evtl. prüfen? Hat dazu jemand einen Wert bzw. einen Tip?

Die Heizung hat "dicke" Heizlinien.

Viele Grüße
Steffen

Re: Heckscheibenheizung prüfen
geschrieben von: Helmut 230.6 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26. September 2017 10:10

Den Ohmwert einer intakten Scheibe weiß ich zwar nicht, aber selbst wenn man den weiß, wird man vermutlich einzelne defeke Heizdrähte nicht herausfinden können.

Könntest folgendes probieren: Die Scheibe vor Installaltion an 12 Volt anschließen und die Scheibenfläche mit Wasser fein besprühen. Dann schauen, ob bei allen Heizfäden der Sprühnebel verdampft. Dort wo das nicht der Fall ist, ist dann ein Heizfaden unterbrochen.

http://www.gif-paradies.de/gifs/gegenstaende/schraubenschluessel/schraubenschluessel_0015.gif
Sternengrüße
Helmut 230.6
Homepage Helmut 230.6

Re: Heckscheibenheizung prüfen
geschrieben von: Georg (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28. September 2017 17:04

bei den Prüfgeräten gibt es neben Ohm auch die Durchgangsprüfung, wenn es piept ist Durchgang

Durchgangsprüfung reicht wohl nicht....
geschrieben von: Helmut 230.6 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28. September 2017 18:35

...denn da "dürfen" glatt ein paar Heizdrähte unterbrochen sein und es piepst immer noch.sauer

http://www.gif-paradies.de/gifs/gegenstaende/schraubenschluessel/schraubenschluessel_0015.gif
Sternengrüße
Helmut 230.6
Homepage Helmut 230.6

Re: Durchgangsprüfung reicht wohl nicht....
geschrieben von: L.R. (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28. September 2017 22:13

Moin,

eine Widerstandsmessung der Heckscheibe setzt voraus, daß der Wert bekannt und vor allem ein sehr genaues Ohmmeter vorhanden ist.
Der Wert wird ungefähr bei 1,2 Ohm liegt. Die el. Leistung der Heckscheibe liegt bei ca. 120 W. Daraus ergibt sich ein Betriebstrom von 10 A. Die Spannung geteilt durch den Strom ergibt den Widerstand. Interessant ist es schon wenn die ca. 120 W mit der Limaspannung 14,4V gerechnet wird. das würde dann einen Widerstand von 1,72 Ohm ergeben. Das allein zeigt schon die Schwierigkeit bei der Messung. Geräte die solche niederohmigen Messungen zuverlässig durchführen können und ein paar Zehntel herausfummeln sind preislich nicht im Bereich eines Heimwerker-Multimeters.
Der Gesamtwiderstand einer Paralellschaltung von Widerständen ist kleiner als der kleinste Einzelwiderstand. Bei einem Widerstand eines Drahtes von angenommenen 8 Ohm und (weiß ich nicht) 10 Drähten ergibt die Kehrwertformel, also 1/8 + 1/8 + pro Draht ... = 1,25 Ohm. Da jetzt ein Achtel raus zu messen..!

Einen einzelnen defekten Heizdraht kann man ohne großen Aufwand so nicht messen. Eine Durchgangsprüfung sagt garnichts aus. Außer bei mir, weil die Heizung von der Sonne weggebrannt ist. Null piepen) Da ist die vorgeschlagene Methode von Helmut wirklich praktikabel.

Gruß Lars



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