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Hallo Besucher!
Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: m-scha (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23. September 2018 20:07

Hallo,Ich habe mir vor 2 Wochen unseren Traum erfüllt und einen schilfgrünen W115 230 gekauft. Leider hat der Vorbesitzer ein häßliches Retro Radio eingebaut und eine Dachantenne auf dem Kotflügel montiert. Ich möchte jetzt ein Grundig Weltklang 4001 von 72 einbauen. Problem 1: Schacht wurde auf DIN aufgesägt. Ich habe ein Einbaurahmen für Oldtimerradios, der in DIN Schächte passt, bei youngtimerradio.de gefunden.[www.youngtimerradio-shop.de]
Weiß jemand ob das mit dem Teil funktioniert? Nach hinten werde ich das Grundig mit Styropor abstützen. 2. Problem die Antenne: ich habe versucht eine Hirschmann AUTA 2050 einzubauen. Leider wurde das Loch im Kotflügel zu weit innen gebohrt, so daß der Antennenantrieb an der Motorwand anstößt. Die Antenne ist so nicht gerade zu montieren. Lösung 1 es gibt eine Antenne dessen Antrieb nicht so dick ist wie die der Hirschmann. Kennt jemand so ein brauchbares Produkt? Oder man verzichtet und baut eine klassische Teleskop Antenne ein!!! Letztes Problem wäre noch jenes, dass die alte Antenne ein kreisrunden Abdruck hinterlassen hat.sauer Diesen Abdruck wird die neue Antenne nicht abdecken. 40mm Durchmesser müssen mit dem dem Antennenfuss kaschiert werden. Was könnte ich da unterlegen, überdecken oder gibt es andere kosmetische Lösungsansätze ohne Lackiererbesuch?? Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Viele Grüße aus Thüringen

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: Christian Dannert (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23. September 2018 20:42

Beim /8 wird das Radio vorne UND HINTEN befestigt. Hinten rechts im Radioschacht ist eine eloxierte Strebe mit einer Nut. Dort wird eine ebenfalls hinten rechts am Radio angeschraubte gummiete Halterung eingesteckt.

Die beiden Laschen vorne halten das Radio nur gegen Herausfallen fest, sie fixieren es nicht im Schacht. Es gibt keinen "Einbauschacht" so wie bei den DIN-Radios.

Schau mal hier:

[www.strichacht-forum.de]

Schoenen Gruss,
Christian

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: m-scha (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23. September 2018 22:33

Die Strebe, die rechts am Radio sitzen soll, passt nur am Becker? Passt das auch am Grundig?

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: L.R. (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23. September 2018 22:59

Moin,

in dem Beitrag befindet sich eine PDF mit Einbauanleitung für ein Blaupunkt-Radio. Blaupunkt, Becker oder Grundig die Befestigung ist immer gleich.
[www.strichacht-forum.de]

Gruß Lars

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: m-scha (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23. September 2018 23:37

Danke, bleibt nur noch die Sache, das der Ausschnitt des Schachtes zu groß ist. Breite passt aber die Höhe nicht. Und zu guter Letzt noch die Antenne.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.18 23:51.

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: Dieselqueen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23. September 2018 23:59

Gnabnd ,
also ich würde zunächst mal probieren, ob der Chromrand des alten Radios den Ausschnitt des Retroradios abdecken kann.
Verstehen muss ich die Aussägerei aber nicht, da ich in den originalen Schacht meines vorherigen Beckers mein RetroRadio von Ampire problemlos einschieben konnte.
Für das Antennenloch würde ich nach einer runden Chromblende als Antennenfuß bei Ampire im Internet suchen.
LG
Dieselqueen

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: m-scha (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07. Oktober 2018 23:33

Vielen Dank für die Hilfe. So nun ist das Radio eingebaut und funktioniert soweit. Ich habe eine elektr. Kurzantenne von Ampire "Retro Antenna" montiert. Die hat einen 40mm Fuss und deckt das Schandfleck ab. Soweit so gut.
Leider stört die Antenne den Empfang ungemein. Wenn ich das Massekabel der Antenne von der Karosse löse, ist der Empfang gut und alle Geräusche sind weg. Ich habe schon versucht das Radio an einen anderen Massepunkt anzuschliessen, leider ohne Erfog. Die Geräusche ändern sich nicht. Was ´kann helfen? Hätte ich doch lieber eine manuelle Teleskopantenne kaufen sollen? Wo wird das Radio original eigentlich angeschlossen. Habe leider in meinem schlauen Buch "wie helfe ich mir selbst" nichts darüber gefunden. Momentan habe ichdas Kabel des alten Radios genommen. Das ist allerdings Dauerplus.

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: m-scha (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Oktober 2018 19:55

m-scha schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo,Ich habe mir vor 2 Wochen unseren Traum
> erfüllt und einen schilfgrünen W115 230 gekauft.
> Leider hat der Vorbesitzer ein häßliches Retro
> Radio eingebaut und eine Dachantenne auf dem
> Kotflügel montiert. Ich möchte jetzt ein Grundig
> Weltklang 4001 von 72 einbauen. Problem 1: Schacht
> wurde auf DIN aufgesägt. Ich habe ein Einbaurahmen
> für Oldtimerradios, der in DIN Schächte passt, bei
> youngtimerradio.de
> gefunden.[www.youngtimerradio-shop.de]
> s/61037185.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61037185/Pr
> oducts/1145_05_05_B71
> Weiß jemand ob das mit dem Teil funktioniert? Nach
> hinten werde ich das Grundig mit Styropor
> abstützen. 2. Problem die Antenne: ich habe
> versucht eine Hirschmann AUTA 2050 einzubauen.
> Leider wurde das Loch im Kotflügel zu weit innen
> gebohrt, so daß der Antennenantrieb an der
> Motorwand anstößt. Die Antenne ist so nicht gerade
> zu montieren. Lösung 1 es gibt eine Antenne dessen
> Antrieb nicht so dick ist wie die der Hirschmann.
> Kennt jemand so ein brauchbares Produkt? Oder man
> verzichtet und baut eine klassische Teleskop
> Antenne ein!!! Letztes Problem wäre noch jenes,
> dass die alte Antenne ein kreisrunden Abdruck
> hinterlassen hat.sauer Diesen Abdruck wird die neue
> Antenne nicht abdecken. 40mm Durchmesser müssen
> mit dem dem Antennenfuss kaschiert werden. Was
> könnte ich da unterlegen, überdecken oder gibt es
> andere kosmetische Lösungsansätze ohne
> Lackiererbesuch?? Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
> Viele Grüße aus Thüringen

Vielen Dank für die Hilfe. So nun ist das Radio eingebaut und funktioniert soweit. Ich habe eine elektr. Kurzantenne von Ampire "Retro Antenna" montiert. Die hat einen 40mm Fuss und deckt das Schandfleck ab. Soweit so gut.
Leider stört die Antenne den Empfang ungemein. Wenn ich das Massekabel der Antenne von der Karosse löse, ist der Empfang gut und alle Geräusche sind weg. Ich habe schon versucht das Radio an einen anderen Massepunkt anzuschliessen, leider ohne Erfog. Die Geräusche ändern sich nicht. Was ´kann helfen? Hätte ich doch lieber eine manuelle Teleskopantenne kaufen sollen? Wo wird das Radio original eigentlich angeschlossen. Habe leider in meinem schlauen Buch "wie helfe ich mir selbst" nichts darüber gefunden. Momentan habe ichdas Kabel des alten Radios genommen. Das ist allerdings Dauerplus.

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: L.R. (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10. Oktober 2018 20:37

Moin,

wenn der Wagen original ist und kein Radio bestellt wurde, liegt beim (unter) Sicherungskasten eine aufgerollte Leitung. Diese Ltg. kommt vom Zündschloß und führt Strom, wenn das ZS auf Stellung 1 steht. Das nennt sich Klemme R15. Dadurch ist es möglich Radio zu hören ohne andere Verbraucher einzuschalten, wie z.B. in Stellung 2. Natürlich für die Ltg. auch Strom in ZS-Stellung 2.
Diese Leitung wird original nicht abgesichert und wird auf ein zusätzliches Sicherungselement im Motoraum aufgelegt. Von dieser Sicherung wird dann eine Leitung zum Radio verlegt. Alles andere ist nachträglich verlegt oder gebastelt. Im /8 gab es original nie Radios, die Dauerplus für ihren Speicher brauchten.
Das Radio bekommt die Masse vom Zigarettenanzünder bzw. Zuleitung Aschenbecher. Für eine gute Entstörung würde ich aber einen zusätzlichen Masseanschluß zum Radio legen (mindestens 6 mm²).

Gruß Lars

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: m-scha (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Oktober 2018 21:45

Danke, von wo aus soll ich die extra 6mm2 Masse ziehen? Ich habe gesehen, das an dem Haltebügel im Radioschacht eine abgerissene Kabelöse angeschraubt ist. Soll das ein Massepunkt sein? Original oder nicht?

VG Michael

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: L.R. (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Oktober 2018 22:29

Moin,

der Haltebügel ist ein guter Massepunkt. Original oder nicht spielt hier keine Rolle. Es geht um Technik. Je größer der Querschnitt der Masse umso besser die Entstörung.
Zur Erklärung. Um die el. Leistung zu übertragen langt ein 0,75 mm². Das Problem ist aber die hohe Frequenz der Störungen. Gleichstrom fließt durch die gesamte Ader der Leitung. Ein Wechselstrom bzw. ein hochfrequentes Signal wird (ähnlich in einer Zentrifuge) nach "außen gedrückt". Deshalb sollte der Querschnitt, also die äußere Oberfläche der Masse, so groß wie möglich sein um Störungen abzuleiten. Das Ganze nennt sicht Haut-, oder für Wichtige, Skineffekt.
Die Störsignale fängt z.B. das Radiogehäuse auf, deshalb ableiten zur Masse.
Daher kann eine Zuleitung mit 1 mm² ruhig mit einem 10 mm² abgeleitet werden, wenn es um das Verhindern von Störungen geht.

Gruß Lars

Re: Probleme bei Rückbau Retro Radio und Antenne
geschrieben von: m-scha (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12. Oktober 2018 21:11

Danke dir. Ich werde dieses WE mal eine dicke Ader ziehen und hoffe das alles hin haut.

Gruß micha



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