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Hallo Besucher!
Reparaturblech...Erfahrungen...aus der Bucht...
geschrieben von: Jonnesen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28. November 2018 15:03

Hallo Leute...

sollte man davon Abstand nehmen oder ist das von der Qualität ganz ok. ?

siehe mal hier---> Blech

vielleicht ist das Blech ja gar nicht so schlecht...aber auch über bessere Alternativen würde ich mich freuen...

MfG.Matthias

Re: Reparaturblech...Erfahrungen...aus der Bucht...
geschrieben von: tobias (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28. November 2018 19:08

Hallo,
das kann Dir eigentlich nur jemand sagen der dort vor kurzem bestellt hat. Es gab Zeiten da konnte man Klokkerholm beruhigt ordern, das waren von den Rep-Blechen die brauchbareren. Ich weiss gar nicht ob die noch aktiv sind oder nur die Sticker mit dem Namen bedruckt sind. Als ich zuletzt bei Pasvahl bestellt hab (auch schon ein bisschen her) kam statt dem schwarzen ein silbernes Blech (wat is das überhaupt, aluminiert statt mit Lack versehen? muss man das abschleifen vorm Braten?). Das letzte Blech was ich kürzlich (nicht bei Pasvahl) bestellt habe war ein Innenradlauf, auch silber, mit Klokkerholm Aufkleber und an den Rundungen extrem knitterig. Hab kurze Zeit später auf nem Teilemarkt einen Steinalt-Innenradlauf gekauft, der war viel sauberer gearbeitet.
Bei diesem konkreten Blech was Du verlinkt hast würd ich mich hüten das in Gänze einzuschweissen, ich hab mich mal schwer getan das beulenfrei hinzukriegen auf die Fläche. Aber vielleicht fehlte mir einfachdas know-how?
Soviel von mir zu dem Thema. Ich find es war schon mal einfacher mit den Nachbaublechen.
Gruß Tobias

Re: Reparaturblech...Erfahrungen...aus der Bucht...
geschrieben von: Benz-Friend (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28. November 2018 21:25

Hallo Matthias!

Grundsätzlich hängt das von deinen Ansprüchen ab. Das verlinkte Rep.-Blech hat die grobe Form des Original-Teils und reicht (meiner Meinung nach) aus um ein paar Rostschäden zu reparieren. Wenn Du dir bei der Reparatur und der anschließenden Versiegelung Mühe gibst, hält das auch eine ganze Weile (abhängig vom Einsatz des Wagens). Vom Einschweißen des gesamten Rep-Blech würde ich, genau wie Tobias, Abstand nehmen! Die Erfahrung das die Rep.-Bleche aus alter Fertigung besser sind als der aktuell produzierte Kram, teile ich ebenfalls! Für ein perfektes originalgetreues Ergebnis wirst Du aber wohl auf ein originales Seitenteil zurückgreifen müssen.

Gruß
Andreas

Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: Jonnesen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29. November 2018 15:15

oT = ohne Text

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: schreyhalz (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03. Dezember 2018 12:20

Moin Moin !

Ich kann zu der Qualität des Bleches zwar nichts beitragen , aber zu dessen Verwendung !
Ich habe es früher ständig verwendet , es gibt nichts einfacheres und besseres !

Sorgfältig gearbeitet , braucht man hinterher nur bis zur Gürtellinie neu lackieren , spachteln fällt praktisch völlig weg , das Ergebnis ist nahezu perfekt !
Wer da auf die Idee kommt , einen Radlauf einzusetzen , ist selber schuld!

Das alte Blech wird unterhalb der Gürtellinie abgeschnitten , so dass die erhabene Sicke komplett erhalten bleibt , also auch noch die Rundung , die den Übergang zur wieder planen Seitenwand macht , erhalten bleibt. Exakt oberhalb der Löcher für die Zierleiste habe ich immer mit Tesa-Krepp grosszügig abgeklebt und das Krepp befeuchtet , so blieb der Lack oberhalb der Zierleiste erhalten.

Das Repblech muss oben etwas gekürzt werden , jedenfalls waren die von mir dasmals verwendeten ( HS oder Klokkerholm) etwas zu hoch , sie reichten bis Mitte Zierleistenlöcher. Ich habe sie immer so gekürzt , dass sie deutlich unterhalb der Löcher endeten.
Das der Blechrand vom Fzg extrem sauber abgeschliffen wird und auch das Rep.blech an der Schnittkante entgratet und abgeschliffen wird , damit die Bleche spaltfrei aufeinanderliegen , sollte ebenso klar sein , wie dass man nicht in eins durch schweisst , sondern immer nur einen Punkt setzt und dann weit entfernt den nächsten. etwas Geduld hier , und es gibt absolut keinen Verzug.

nach dem Verschweissen und Verputzen muss nur ein kleiner Bereich zwischen Rücklicht und Stosstange gespachtelt werden.

Es empfiehlt sich , dabei Innenradlauf und Endspitze innen gleich mit zu machen.

Bei den damaligen Blechen musste vor dem Lackieren die gesamte Grundierung abgeschliffen werden , da die Bleche vor dem Grundieren nicht entfettet waren !Ansonsten fiel beim ersten starken Frost der neue Lack mitsamt der Grundierung einfach ab!

MfG Volker

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: speedolo (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03. Dezember 2018 20:09

Hallo,
kann meinem Vorposter nur zustimmen.
Habe es gerade als Nichtprofie bei meinem hinter mir an beiden Seiten. Im Türspalt empfiehlt es sich wie in der Daimler Reparaturanleitung beschrieben auf Stoss zu Schweissen - dann passt auch der Übergang zum Heckblech ohne Viel Spachtel oder Zink und der Türspalt schaut gut aus. Innenradlauf danach einpunkten. Die aktuellen Reppbleche scheinen ungrundierte Zinklegierungsbleche zu sein. Mir gefällt das Ergebnis.
Grüsse
Tommy



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.12.18 20:15.

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: KTSKNS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14. Dezember 2018 06:08

Hallo.....

@Schreyhalz
Vor dem Lackieren die Grundierung abschleifen lassen? Ich hab die Reparatur diese Woche erledigen lassen, mit zwei neuen Innenblechen und 3 neuen Aussenblechen, von Hand gefertigt bzw. vorbearbeitet.
Wenn es mit der neuen Lackierung Probleme gibt, dann weiss ich ja, woran es liegt.Hätte mir vielleicht doch dieses Blech besorgen sollen, es war doch einiges an Arbeit mehr mit diesen 3 Blechen.

Gruss von Kostas

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: KTSKNS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14. Dezember 2018 06:15

PS: Es musste wohl auch bei mir gespachtelt werden, da es nicht so ganz eben geklappt hat nach dem Einschweissen in der Hinsicht, das das Blech sich nicht "eben" genug darstellte.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.12.18 06:19.

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: Lars (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14. Dezember 2018 06:20

Hallo,

gespachtelt werden muss jede Reperatur. Schon die Kantenübergänge müssen bearbeitet werden.

Man kann natürlich auch verzinnen.

Bzgl. abschleifen der KTL Beschichtung ist diese nicht notwendig, da es einer Grundierung ähnlich ist und hierauf der Lackierer, nach anrauhen, Haftung hat.

Gruß Lars

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: KTSKNS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Dezember 2018 08:55

Lars schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo,
>
> gespachtelt werden muss jede Reperatur. Schon die
> Kantenübergänge müssen bearbeitet werden.
>
> Man kann natürlich auch verzinnen.
>
> Bzgl. abschleifen der KTL Beschichtung ist diese
> nicht notwendig, da es einer Grundierung ähnlich
> ist und hierauf der Lackierer, nach anrauhen,
> Haftung hat.
>
> Gruß Lars

Hallo Lars, danke Dir für die Hinwise/Erläuterung zum Vorgang.

Mfg Kostas

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: schreyhalz (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Dezember 2018 12:05

Moin Moin !

Zitat:
Hätte mir vielleicht doch dieses Blech besorgen sollen, es war doch einiges an Arbeit mehr mit diesen 3 Blechen.

Eben !

Zitat:
gespachtelt werden muss jede Reperatur. Schon die Kantenübergänge müssen bearbeitet werden.

Das ist ja der Vorteil des oben verlinkten Bleches ! Es gibt fast keine sichtbaren Übergänge , der weitaus grösste Teil liegt genau unter der Zierleiste.

Zitat:
Bzgl. abschleifen der KTL Beschichtung ist diese nicht notwendig, da es einer Grundierung ähnlich ist und hierauf der Lackierer, nach anrauhen, Haftung hat.

Keine Ahnung , wie das heute ist , damals waren alle Hersteller in dieser Beziehung gleich. Die Bleche waren zwar grundiert , aber vorher nicht richtig vorbehandelt. Daher blätterte bei Frost die gesamte Lackierung mitsamt der Grundierung in grossen Fladen einfach ab. Das blanke Blech brauchte dann noch eine Weile , um Rost anzusetzen , was m.E. ein deutlicher Hinweis darauf war , dass die Bleche nicht entfettet waren.

Mfg Volker

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: KTSKNS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Dezember 2018 13:36

Hallo Schreyhalz,

O weh, o weh, wir haben hier am linken Niederrhein zur Zeit Frost, ich werde heute oder morgen zur Garage laufen und mir den am Dienstag Abend frisch lackierten Bereich anschauen!

Mfg von Kostas

Was kostet denn das Blech original beim Daimler??
geschrieben von: Rußpeter (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Dezember 2018 16:14

Ich habe in den letzten Monaten für meinen W108er ein Bodenblech gesucht...

Überall Wochenlang die üblichen Händler abgegrast etc... Entweder sauteuer oder nicht mehr lieferbar..

Am Dienstag hab ich dann einfach beim Daimler selber gefragt und das Blech zum HALBEN Preis wie beim teuersten Online Händler bekommen...War in 24H geliefert.

War sehr positiv überrascht.

Gruß

Peter

W108 280 Se 3.5 1971
W114 250C 1969
W107 380 SLC 1981
W201 1.8 1991
www.bauschp.wordpress.com

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: KTSKNS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23. Dezember 2018 17:05

KTSKNS schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Schreyhalz,
>
> O weh, o weh, wir haben hier am linken Niederrhein
> zur Zeit Frost, ich werde heute oder morgen zur
> Garage laufen und mir den am Dienstag Abend frisch
> lackierten Bereich anschauen!
>
> Mfg von Kostas


Hallo Schreyhalz,

Ich bin heute morgen eine Runde gefahren, der Wagen steht längst wieder in der Garage, der instandgesetzte Kotflügel und die Endspitze?? sind lackmässig in bester Ordnung. Aber der Winter ist ja noch nicht vorbei. Wenn ich Minusgrade und Schnee in der Wetter APP entdecke, werde ich die Reifen zumindest mehr aufpumpen und den Wagen volltanken.

Mfg von Kostas

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: Lars (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. Dezember 2018 10:12

Hallo zusammen,

wenn sich Lack ablöst, dann liegt es meistens an schlechter vorbehandlung und nicht an Minusgraden.

Gruß Lars

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: KTSKNS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. Dezember 2018 18:20

Lars schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo zusammen,
>
> wenn sich Lack ablöst, dann liegt es meistens an
> schlechter vorbehandlung und nicht an
> Minusgraden.
>
> Gruß Lars

Hallo,
Danke für die Info,
Dann scheint die Vorbehandlung ja ok gewesen zu sein. Ich wünsche allen frohe Feiertage.

Mfg Kostas

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: schreyhalz (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25. Dezember 2018 16:22

Moin Moin !

Zitat:
Ich bin heute morgen eine Runde gefahren, der Wagen steht längst wieder in der Garage, der instandgesetzte Kotflügel und die Endspitze?? sind lackmässig in bester Ordnung. Aber der Winter ist ja noch nicht vorbei

Ich weiss nicht , ob man das heute noch kaufen kann , so vor gut 40 Jahren gab es ein Warzenentfernungsmittel , das hiess:
Wartz ab !

Zitat:
wenn sich Lack ablöst, dann liegt es meistens an schlechter vorbehandlung und nicht an Minusgraden

War ja mein Schreiben ! Nur eben war die schlechte Vorbehandlung beim Blechhersteller erfolgt , nicht beim Lackierer. Oder eben doch , weil er der Grundierung des Blechherstellers vertraut hatte oder besser der Vorbereitung zur Grundierung.

MfG Volker

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: Lars (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26. Dezember 2018 19:00

Hallo Volker,

bei einer KTL Beschichtung ist das Blech chemisch sauber, ansonsten würde die Beschichtung von vornherein nicht halten. Das sieht man schon gleich nach dem Bad.

Woher ich das weiß, habe selbst bei einem Zulieferer mit KTL und Pulverbeschichtung gearbeitet.

Hier, falls jemand von der Technik was wissen möchte:

[www.coating.de]

Gruß Lars

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: schreyhalz (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26. Dezember 2018 22:31

Moin Moin !

Meine Aussagen beziehen sich auf die Bleche , die es vor rund 30 Jahren gab! Die waren absolut nicht KTL beschichtet !


MfG Volker

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: KTSKNS (IP-Adresse bekannt)
Datum: 27. Dezember 2018 21:35

schreyhalz schrieb:
-------------------------------------------------------
> Moin Moin !
>
> Meine Aussagen beziehen sich auf die Bleche , die
> es vor rund 30 Jahren gab! Die waren absolut nicht
> KTL beschichtet !
>
>
> MfG Volker

Ach so.

Mfg Kostas

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: Matze/8 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25. Februar 2019 08:55

Hallo zusammen,

ich greife das Thema nochmal auf. Wo kauft ihr eure Rep. Bleche? So wie ich das bis jetzt sehe gibt es nicht DEN Shop der gute Bleche verkauft. Im Grunde am Besten alte Originalbleche besorgen (wenn man welche findet) oder das nehmen was verfügbar ist und anpassen, richtig?

Grüße,
Mathias

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: SebastianSA (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25. Februar 2019 11:26

Hallo Gemeinde,

kurz vor Saisonbeginn möchte ich meine Schweller nochmal schick machen!
Hat jemand eine Idee, wo ich ein Reparaturblech für die RECHTE Seite herbekomme?
Finde immer nur für links :-/

W114 250C 71er

Danke!

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: Dieselmann (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26. Februar 2019 10:21

SebastianSA schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Gemeinde,
>
> kurz vor Saisonbeginn möchte ich meine Schweller
> nochmal schick machen!
> Hat jemand eine Idee, wo ich ein Reparaturblech
> für die RECHTE Seite herbekomme?
> Finde immer nur für links :-/
>
> W114 250C 71er
>
> Danke!

Hallo Sebastian, schau mal bei AT Glauner nach. Mfg.Dieselmann

Re: Danke für die Hinweise... ( oT ) Beste Grüße
geschrieben von: SebastianSA (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26. Februar 2019 15:49

Vielen Dank



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