Datum: 05. August 2026 19:19
Ich bin mit der Uhr vom Uhrmacher zurück. Seine Preisvorstellung für die Revision lag bei EUR 300,- wo auch bei mir Grenzen gesetzt sind.
Zu Hause angekommen habe ich einmal den Gehäusedeckel abgenommen und mir die Mechanik einmal genauer angesehen. Eins vorweg, der elektrische Aufziehmechanismus funktioniert wie er soll. Selbst die Kontakte sind nicht abgebrannt obwohl rund um viel schwarzer Staub abgelagert ist.
Das Problem ist ein anderes und ich denke hier wäre auch der Spezialist gescheitert.
Bild 1 Die silberne Scheibe die paralell zur Grundplatte steht ist an der Achsführung ausgeschlagen und nicht mehr paßgenau
Bild 2 Der Haken von der silbernen Scheibe, der in das silberne Zahnrad greift welches die Unruhe antreibt kann nicht mehr das Zahnrad antreiben weil das Zahnrad fast rund ist. Gelegentlich bleibt der Haken hängen und dann geht das Uhrwerk auch wieder
Bild 3 Zeigt die Feder, die die silberne Scheibe auf Spannung hält damit der Haken in das Zahnrad greifen kann um die Unruh in Bewegung zu bringen. Diese Feder liegt quasi auf der Grundplatte und hat immer noch genügend Spannung damit der Haken auf dem Zahnrad die Unruhe antreiben kann.
Also von daher mein Fazit; Das silberne Zahrad wo der Haken der silbernen Scheibe einhakt müßte neu genau so wie die slberne Scheibe selbst da diese unten an der Achse ausgeschlagen ist.
Ich überlege das Ziffernblatt einer Quarzuhr gegen mein Ziffernblatt auszutauschen
Damit ist für mich das Kapitel mechanische Uhr reparieren abgeschlossen. Es ist davon auszugehen, daß alle mechanisch angetriebene Uhrwerke die gleiche Problematik haben. Von daher macht es wenig Sinn eine mechanische Uhr als Teileträger zu kaufen. Dank allen die mit Ihren Ideen und Vorschläge sich beteiligt haben. Übrigens habe ich meine jetzt mit dem Öl meiner Eisenbahnloks geölt und die Kontrollschraube um eine Markierung in Richtung + gedreht.
Gruß
deKoch