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Re: Da kam nix mehr...
geschrieben von: Diesel (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05. Dezember 2018 09:58

Sven450SE schrieb:
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> Ich dachte, bei den Pulsern geht es um das Abbauen
> der Sulfitkristalle. Daß sie eine Batterie wieder
> aufladen, das behauptet doch keiner, oder doch?

Ich vermute, es ist noch nicht hinreichend klar geworden, dass "Bleisulfat" nichts anderes ist, als das normale Entladeprodukt eines Bleiakkus. Bei jeder Entladung wird Bleisulfat gebildet und das soll auch so sein. Anders würde ein Bleiakku nicht funktionieren. Nun stören die bei der Entladung gebildeten Bleisulfatmoleküle eigentlich nicht weiter, einzig ihre Neigung zur Bildung von großen Partikelhaufen behindert die Wiederaufladung. Weshalb man möglichst nur feines Bleisulfat auf den Platten haben möchte. Lässt man nun einen ganz oder teilweise entladenen Bleiakku längere Zeit ungeladen stehen, verklumpen die feinen Bleisulkfatpartikel zu größeren und damit weniger reaktionsbereiten Partikeln. Diesen Zustand nennt man Sulfatierung und er führt dazu, dass sich Bleiakkus nicht mehr voll aufladen lassen.

Nun stellt sich die Frage, wie man auch die groben Bleisulfatpartikel wieder auflösen kann und das geht nur über die Aufladung, also die Umwandlung von Bleisulfat (PbSO4) in Bleidioxid (PbO2+) und Blei (Pb-). Genau das passiert beim Laden.

Da die Umwandlung von Bleisulfat in Blei und Bleidioxid der normalen Ladereaktion

2 PbSO4 + 2 H2O —> Pb + PbO2 + 2 H2SO4

entspricht, wird hierfür zwingend eine Energiezufuhr benötigt.

Das ist die streng wissenschaftliche Erklärung. Alle anderen Erklärungsmodelle mit "absprengen des Bleisulfats" oder "zertrümmern des Bleisulfats", oder einer angeblichen "Resonanzfrequenz des Bleisulfats" und was sonst noch für Unfug in Umlauf sein mag, entbehrt jeglicher physikalisch/chmischer Grundlage.

Fazit: "Desulfatierung" bedeutet zwangsläufig auch immer Aufladung, weil das Entladeprodukt nur in seine Grundbausteine zerlegt werden kann. Und das sind die Ladeprodukte.

Sorry für die Textmenge, kürzer hab ichs gerade nicht hinbekommen.

Grüße, Tom

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