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Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07. Juli 2024 00:34

Guten Abend zusammen,

an dieser Stelle wollte ich ab und zu von der Instandsetzung meines neuen Projektes berichten.
Vorgeschichte usw. findet sich hier:
[www.strichacht-forum.de]

Noch ein kleines Vorwort. Der Wagen selbst befindet sich in einem mäßigen Zustand, viel Rost (teilweise oberflächlich) aber mit einer guten Basis und bisher überschaubarem Schweißaufwand. Im Titel habe ich bewusst das Wort Instandsetzung gewählt, denn eine Vollrestaurierung soll dieses Projekt nicht werden. Wenn, dann eher vielleicht eine Teilrestaurierung. Dabei geht es mir nicht um schnellen Pfusch, sondern um Nachhaltigkeit. Ziel wäre, den Wagen nach der Instandsetzung zunächst im Sommer als Alltagsfahrzeug zu bewegen. Im Idealfall wäre das mein letzter Autokauf, der für's ganze Leben.
Um die angestrebte Alltagstauglichkeit zu erreichen, sollen die Arbeiten in mehreren Etappen erfolgen, um nach und nach diesem Anspruch gerecht zu werden.

Ziel ist dabei, die notwendigen Arbeiten zu machen, um den Wagen zurück auf die Straße zu bringen, nicht alles was man machen kann auf einmal zu erledigen. Instandsetzungen lassen sich eben einfacher erledigen, wenn ich den Wagen nicht immer auf dem Hänger von A nach B fahren muß um diverse Arbeiten zu erledigen.

So, nun noch ein paar Worte zu dem guten Stück:

Es handelt sich um einen 220er der im Juli 69 nach Frankreich ausgeliefert wurde. Also einer der letzten Serie 0.5 Fahrzeuge. Ganz original ist der Wagen nicht mehr, denn irgendwann hat irgendwer einen 220D Dieselmotor eingebaut. Auch ist an der Elektrik etwas gebastelt worden. So hat jemand versucht eine Warnblinkanlage nachzurüsten, die hatte er ab Werk nämlich nicht. Eigendlich hatte er ab Werk gar nichts, außer dem etwas stärkeren Motor. Auch die Verkabelung des Motors ist etwas abenteuerlich, aber pragmatisch gelöst. Insgesamt wartet hier etwas Arbeit, denn einiges an der Elektrik ist außer Funktion. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich darüber berichten.
Weiter lassen sich Instandsetzungsarbeiten erkennen, die auf einen einstigen Schaden im Heckbereich hindeuten. Zuletzt war der Wagen 1991 auf eine Werkstatt zugelassen und ist seither gestanden.

Kurz gesagt, die Kiste ist ausreichend schlecht und nicht mehr 100% original um sie guten Gewissens im Alltag zu bewegen. Ich mag zwar original, aber hier fühle ich mich auch wirklich frei, Alltag vor Original stellen zu können. Nix sehen

Ich bin gespannt welche Überraschungen dieses Projekt mit sich bringen werden und ich bin offen dafür wie es ausgeht.
Hoffen wir, dass ein gutes Ende zu einem neuen Anfang werden wird.
prost
Gruß
André

edit: ich freue mich über eure Anregungen und Kommentare. Werde an einigen Stellen euer Fachwissen brauchen, den /8 kenne ich noch nicht so gut wie den restlichen Fuhrpark...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.07.24 00:35.

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07. Juli 2024 01:15

Im ersten Schritt gab es eine gründliche Reinigung von Außen
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12951
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12949

nachher:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12964
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12965

vorher:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12966
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12968

nachher:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12967
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12969

vorher:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12970
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12972

nachher:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12971
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12973

Noch ein Kommentar zu den Außenschwellern. Beim Kauf ging ich davon aus, dass ich beide Seiten neu einschweißen muß. Beim reinigen zeigt sich, dass der Rost nicht von innen, sondern von oben kam, da sich hier das Wasser gesammelt hatte und unten nicht abfließen konnte. Mal sehen welcher Zustand vorliegt, wenn die Entrostung abgeschlossen ist. Auf jeden Fall gab es hier tatsächlich eine positive Überraschung, denn normal ist es eigentlich immer schlimmer als man zunächst so denkt... hüpf-freu

Dazu habe ich eine vorläufige Bestandsaufnahme gemacht um parallel nach den benötigten Teilen zu suchen.

Nebenbei habe ich gleich ein paar kleine Arbeiten gemacht die früher oder später eh anstehen und Folgeschäden verhindern sollen.
- Dieselfilter und Kraftstoffschläuche im Motorraum ersetzt, fehlenden Vorfilter eingebaut
- Öl, Nebenstromfilter und Hauptstromsieb durch Neuteile ersetzt
- Luftfilter gereinigt und mit frischem Öl versehen
- Ölwechsel an der Reiheneinspritzpumpe gemacht

Bei Gelegenheit wollte ich noch die Unterdruckpumpe prüfen und ggf. machen. Zumindest kann ich die Kiste nun auf dem Grundstück bewegen um weiter daran arbeiten zu können.

Nebenbei, ich suche eine Türtasche/ Kartentasche für die Beifahrerseite in 005 cognac für Serie 0.5, also mit dem frühen Schlierenmuster. Falls jemand was hat, gerne bei mir melden prost

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07. Juli 2024 01:42

Nach erfolgter Reinigung habe ich mich als erstes dem Kofferraumboden gewidmet. Hier war reichlich Zeugs und Dreck drin und natürlich auch viel Wasser mit den entsprechenden Folgen....
Nach dem das Gerümpel entsorgt war, sah das dann so aus:

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12975

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12976

Dann alles mechanisch mit CSD Scheibe entrostet und den Rost in den Poren mit Chemie zu Leibe gerückt...
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12978

und nun schauts wieder so aus:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12980

Damit ist nun das schlimmste am Kofferraumboden gemacht. Aus optischen Gründen könnte man noch den Rest aufarbeiten. Mal schaun. Aber soweit mal für's erste.

Gruß
André

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: T-Modell (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07. Juli 2024 06:31

Dann mal viel Glück bei Deinem Projekt!
Thomas

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: AchtDieLacht (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Juli 2024 09:18

Bruchpilot schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nach erfolgter Reinigung habe ich mich als erstes
> dem Kofferraumboden gewidmet. Hier war reichlich
> Zeugs und Dreck drin und natürlich auch viel
> Wasser mit den entsprechenden Folgen....
> Nach dem das Gerümpel entsorgt war, sah das dann
> so aus:
>
> [www.strichacht-forum.de]
> 975
>
> [www.strichacht-forum.de]
> 976
>
> Dann alles mechanisch mit CSD Scheibe entrostet
> und den Rost in den Poren mit Chemie zu Leibe
> gerückt...
> [www.strichacht-forum.de]
> 978
>
> und nun schauts wieder so aus:
> [www.strichacht-forum.de]
> 980
>
> Damit ist nun das schlimmste am Kofferraumboden
> gemacht. Aus optischen Gründen könnte man noch den
> Rest aufarbeiten. Mal schaun. Aber soweit mal
> für's erste.
>
> Gruß
> André

Hallo André, wie bist du denn nach der CSD Scheibenaktion vorgegangen wenn ich frage darf? Die Schritte bis zur Schwarzauftrag würde mich interessieren, welchen Decklack hast du genommen? Danke für die Info.

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Weizengelb (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11. Juli 2024 13:10

Hallo Andre,

Sehr schoen wie du vorgehst. So ein weisser Fransoze mit gelben NebelSW sieht immer toll aus.

Wird bestimmt wieder ein toller Wagen (ist es ja schon).

Gruesse Math (220D 1972)

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Juli 2024 00:45

Natürlich kannst du fragen und ich werde dir gerne antworden smile

Mein vorgehen:

1. mit CSD Scheibe Rost und Lack entfernt (zwischendurch mit Staubsauger sauber machen nicht vergessen)

2. an manchen Stellen den alten Lack mit einer Drahtbürste in der Bohrmaschine entfernt, damit bin ich an manchen Stellen besser hin gekommen als mit der CSD. Zum entrosten ist das aber nicht geeignet. Da ist die Gefahr dass du den Rost aufgrund der Wärmeentwicklung eher zuschmierst. Sieht schön aus, aber rostet munter weiter.

3. Mit Silikonentferner und sauberem Lappen gründlich reinigen und ablüften lassen. Dieser Schritt ist extrem wichtig damit der Rostumwandler überhaupt richtig wirken kann. Wichtig, kein Nitro, kein Waschbenzin o.ä. verwenden, wirklich Silikonentferner. Alternativ ginge auch ein Reiniger auf Wasserbasis.

4. Mit Fertan einpinseln und min 24-48h bei 20°C einwirken lassen. Auch hier wirklich chemisch reinen Pinsel verwenden!
Nach der Einwirkzeit mit sauberem Lappen und Wasser abwaschen, trocknen lassen und warten. Nach 1-2 weiteren Tagen bildet sich dann eine ganz lose und krümelige Schicht, die hab ich dann nochmals mit Wasser abgewischt. Anschließend ist das Blech überall leicht grau (Phosphatierung) und an einigen Stellen ist es noch dunkel. An den dunklen Stellen hockt der Rost noch in den Poren, da ist weitere Arbeit angesagt.

5. Schritt 4 so lange wiederholen, bis aller Rost aus den Poren verschwunden ist, ggf. auch wieder bei 1. (CSD Scheibe anfangen).

Dieses Vorgehen dauert ein bissle, aber hier lohnt es sich Geduld zu haben. Wenn man langfristig Ruhe haben will, muß man den Rost ganz unten in den Poren zerstören.

6. Eigentlich könnte man nun Grundieren. Ich hab hier ein Experiment gemacht und hab zusätzlich noch da wo Poren sind sparsam Oxiblock N aufgetragen. Alles überschüssige wieder mit einem trockenen Lappen abgewischt. Noch mal 4 Tage
gewartet bis das durchgetrocknet ist.

7. ggf. abkleben

8. Mit Silikonentferner alles gründlich reinigen

9. Grundieren mit Brantho Korrux Nitrofest

Weiter bin ich noch nicht, wollte noch einen anderen Abschnitt machen. Die weiteren Schritte wären dann:

10. Nahtabdichtungen machen, welches Mittel bin ich noch nicht ganz sicher

11. Alles überlackieren mit dem endgültigen Lack, wichtig, die Nahtabdichtung will schnell überlackiert werden, Herstellerangaben beachten.

12. Anschauen, Freuen, Stuhl holen, hinsetzen, nochmals anschauen und einfach am Ergebnis freuen grins grins grins


Gruß
André

AchtDieLacht schrieb:
-------------------------------------------------------
> Bruchpilot schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Nach erfolgter Reinigung habe ich mich als
> erstes
> > dem Kofferraumboden gewidmet. Hier war
> reichlich
> > Zeugs und Dreck drin und natürlich auch viel
> > Wasser mit den entsprechenden Folgen....
> > Nach dem das Gerümpel entsorgt war, sah das
> dann
> > so aus:
> >
> >
> [www.strichacht-forum.de]
>
> > 975
> >
> >
> [www.strichacht-forum.de]
>
> > 976
> >
> > Dann alles mechanisch mit CSD Scheibe entrostet
> > und den Rost in den Poren mit Chemie zu Leibe
> > gerückt...
> >
> [www.strichacht-forum.de]
>
> > 978
> >
> > und nun schauts wieder so aus:
> >
> [www.strichacht-forum.de]
>
> > 980
> >
> > Damit ist nun das schlimmste am Kofferraumboden
> > gemacht. Aus optischen Gründen könnte man noch
> den
> > Rest aufarbeiten. Mal schaun. Aber soweit mal
> > für's erste.
> >
> > Gruß
> > André
>
> Hallo André, wie bist du denn nach der CSD
> Scheibenaktion vorgegangen wenn ich frage darf?
> Die Schritte bis zur Schwarzauftrag würde mich
> interessieren, welchen Decklack hast du genommen?
> Danke für die Info.

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Juli 2024 00:47

Weizengelb schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Andre,
>
> Sehr schoen wie du vorgehst. So ein weisser
> Fransoze mit gelben NebelSW sieht immer toll aus.
>
> Wird bestimmt wieder ein toller Wagen (ist es ja
> schon).
>
> Gruesse Math (220D 1972)

Hallo Math,

danke, ja das gelbe Licht hat echt was. Ich hab auch ein paar weitere schöne Details entdeckt, z.B. scheinen die Rückleuchten auch eine andere Farbe zu haben. Mal sehen ob ich das so lassen kann... zwinker

Sehe du gehörst auch zur Dieselfraktion?

Gruß
André

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: AchtDieLacht (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Juli 2024 08:00

Cool, danke. Da werd ich auch mal schauen, die Originalfarbe ist ja tiefdunkelgrau.

Aber am Ende genau, mit Popcorn in der Hand den Kofferraum ungefähr 3 Stunden angucken hüpf-freu

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Hochwälder (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15. Juli 2024 15:33

Hallo Andre,
die gelben Rückfahrscheinwerfer sind typisch Frankreich. Habe auch einen Franzosen in gleicher Farbe und mit gelben Rückfahrscheinwerfern, der TüV segnet die ab.
[freeimage.host]
Grüße
Martin



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.07.24 15:36.

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 17. Juli 2024 00:02

AchtDieLacht schrieb:
-------------------------------------------------------
> Cool, danke. Da werd ich auch mal schauen, die
> Originalfarbe ist ja tiefdunkelgrau.
>
> Aber am Ende genau, mit Popcorn in der Hand den
> Kofferraum ungefähr 3 Stunden angucken

Ja das stimmt. Ich hab erstmal schwarz grundiert, nicht 100% original, aber ich kann's entweder so lassen oder aber nochmals original spritzen. Für mich beides ein vertretbarer Weg. Nur einheitlich mag ich es haben... daher wird der Rest wohl auch noch folgen.
smile

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 17. Juli 2024 00:06

Hochwälder schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Andre,
> die gelben Rückfahrscheinwerfer sind typisch
> Frankreich. Habe auch einen Franzosen in gleicher
> Farbe und mit gelben Rückfahrscheinwerfern, der
> TüV segnet die ab.
> [freeimage.host]
> Grüße
> Martin


Hallo Martin,
danke für den wertvollen Hinweis! Dann werde ich mal versuchen das auch so zu erhalten. Hast du auch noch das original gelbe Abblendlicht?

Noch eine Frage zu den Rücklichtern, ich hab neben dem Rost auch noch einen Wurm in der Elektrik, daher geht hinten glaub nur das normale rote Rücklicht. Ist die Belegung sonst identisch? Also ist das gelbe das Rückfahrlicht?
Gruß
André

PS: sehr schöner Wagen! Welchen Farbcode hast du?

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Hochwälder (IP-Adresse bekannt)
Datum: 17. Juli 2024 09:44

Hallo Andre,
ja, hab auch die gelben Nebelscheinwerfer gelassen und zudem gelbe Zusatzscheinwerfer.
Die Belegung ist gleich, die gelben Rückleuchten sind die Rückfahrscheinwerfer.
Farbcode ist 050
Grüße
Martin

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Weizengelb (IP-Adresse bekannt)
Datum: 01. September 2024 10:19

Immer schoen die Dieselmotoren!
Meiner ist auch ein 220D, habe zZ aber einen 240D eingebaut.
Obwohl aus Oesterreich habe ich auch die gelbe NW eingebaut smile
Schoener Kofferraum! Da muss ich auch mal dran.

Gruesse Math

Anhänge: 20161111_153841_resized.jpg (183KB)  
Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 19. September 2024 21:19

Hallo in die Runde,

es gibt mal wieder ein kleines Update. Die vergangenen Wochen und Monate waren recht voll und ich hab nicht so viel geschafft wie ich eigentlich wollte. Zum einen hat das Wetter nur mäßig mitgespielt und zum anderen gab es reichlich Arbeit im übrigen Fuhrpark damit der Sommerurlaub nicht ins Wasser fällt...

Aber nun zur Sache:
Ich konnte in der Zwischenzeit einige Teile an Land ziehen die ich benötigen werde. Entweder weil sie bisher fehlen, defekt sind oder weil ich sie in schöner gefunden habe.
Am Wagen selbst bin ich einen Schritt weiter gekommen, nicht am Rost oder Blech, dafür aber an der Elektrik. Ich bin nicht sicher ob ich es bereits erwähnt hatte, aber ich habe/ hatte einen ordentlichen Wurm in der Elektrik.

Der Tacho war komplett tot, natürlich bis auf Öldruck und Wassertemp. Ebenso Blinker, Gebläse, Bremslicht, Rückfahrlicht, Lima hat nicht geladen und glaub noch ein paar Dinge.

Ursache: etwas versteckt hat es im Sicherungskasten Kontaktkorrosion gegeben. Hab ich gemerkt, weil ich mal alle Sicherungen raus gemacht hab weil ich prüfen wollte ob überall die richtigen Sicherungen eingebaut sind. Jetzt haben die Sicherungen wieder den korrekten Wert und siehe da, das reinigen der Kontaktflächen hat Wunder gewirkt. Auf einmal geht wieder fast alles, nur die Nebelscheinwerfer wollen noch nicht sowie ein Bremslicht und die Tachobeleuchtung. Hätte ich nicht erwartet, zumal ich schon öfters an den Sicherungen gedreht habe um besseren Kontakt zu bekommen. Fazit richtig reinigen bringt ordentlich was, öfters an der Sicherung drehen bringt eigentlich nichts... grins

Mal schauen, evt ist hinten nur ne Birne defekt, die Tachobeleuchtung verweigert vermutlich den Dienst weil der Drehwiderstand zum einstellen der Helligkeit etwas gammlig ist. Hab dabei festgestellt, dass in der Vergangenheit die Heizungsblende auf eine spätere Variante umgebaut wurde, denn da gibt es Lichtleiter zum Tacho, was bei Serie 0.5 noch nicht der Fall war. Tacho sagt Jahr 1975, vermutlich aus dem Spenderfahrzeug aus dem auch der Motor kommt. Naja, nicht 100% original aber dafür werde ich vielleicht im dunkeln auch die Heizung und Lüftung besser bedienen können.

Die Nebelscheinwerfer machen noch etwas Mehr Kopfzerbrechen... Ich dachte ich müsste zum einschalten den Lichtschalter ziehen. Wenn ich ihn nach Links drehe erwarte ich Parklicht. Da bin ich aber nicht sicher, vielleicht habt ihr mir ein paar Hinweise zur korrekten Bedienung?

Die Lima lädt auch wieder, Fehler war eine gebrochene Lampenfassung der Kontrollleuchte. Manchmal kann es so einfach sein. hüpf-freu

Die Uhr macht ein Geräusch hört sich nach einem laufenden Motor an, bewegt sich aber nichts. Vermute hier mal dass sich ein Zahnrad gelöst hat, aber das hat Zeit. Eigentlich wollte ich vor dem Winter noch die Türeinstiege fertig entrosten, ebenso unter der Kofferraumdichtung. Mal sehen ob das Wetter nochmal mitspielt...

@Martin, sieht sehr schön aus dein Wagen!

@Math, welchen Farbcode hast du? 158?

Ist sehr motivierend zu sehen wie meiner wieder aussehen kann grins Vielen Dank für eure Kommentare!

Beste Grüße
André

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: chriscross (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21. September 2024 11:56

... nicht dass ich sonderlich Ahnung von Elektrik hätte und besonders zielführend ist mein Hinweis vermutlich auch nicht: Aber die Frankreich-Ausführungen hatten ja eine spezifische Nebelscheinwerfer-Schaltung. Die funktionieren ja nur mit Standlicht, nicht aber mit "normalem" Abblendlicht. Vielleicht hängt das Problem damit zusammen?

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Weizengelb (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. September 2024 14:13

Hallo Andre,

Meiner ist 623 Hellelfenbein, ist ein Oesterreichischer Wagen.

Mit den Tacho habe ich mich auch gerade beschaeftigt!

Gruesse Math

Anhänge: LEDtest.jpg (103.5KB)   Tacho mit Gll2.jpg (56.6KB)  
Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. September 2024 18:51

chriscross schrieb:
-------------------------------------------------------
> ... nicht dass ich sonderlich Ahnung von Elektrik
> hätte und besonders zielführend ist mein Hinweis
> vermutlich auch nicht: Aber die
> Frankreich-Ausführungen hatten ja eine spezifische
> Nebelscheinwerfer-Schaltung. Die funktionieren ja
> nur mit Standlicht, nicht aber mit "normalem"
> Abblendlicht. Vielleicht hängt das Problem damit
> zusammen?


Sehr guter Hinweis, das ist mir bisher nicht bekannt gewesen! Da ich kein Handbuch zum Wagen habe, kann ich nur Probieren...
Wie sieht das bei den anderen aus, wurde bei Importen aus Fr dann der Schalter oder die Elektrik geändert um es an unsere Regularien anzupassen, oder geht das auch so durch?

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. September 2024 18:54

Weizengelb schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Andre,
>
> Meiner ist 623 Hellelfenbein, ist ein
> Oesterreichischer Wagen.
>
> Mit den Tacho habe ich mich auch gerade
> beschaeftigt!
>
> Gruesse Math

Die Farbe ist auf den Bildern immer schwer zu erraten grins
Hast du auf LED umgebaut? Warmweiß?

Ja de Diesel halten ewig WENN man sie richtig behandelt. Kannst du dein "schonen" etwas weiter erläutern? Bin erst am Anfang mit meinen Erfahrungen bei den OM-Motoren... grins

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: chriscross (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24. September 2024 23:16

> Sehr guter Hinweis, das ist mir bisher nicht bekannt gewesen! Da ich kein Handbuch zum Wagen
> habe, kann ich nur Probieren...
> Wie sieht das bei den anderen aus, wurde bei Importen aus Fr dann der Schalter oder die
> Elektrik > geändert um es an unsere Regularien anzupassen, oder geht das auch so durch?

Also, ich hatte mal einen französischen 280E, da hat der TÜV das nie beanstandet. Insofern würde ich mir da keinen Kopf machen.

(Allerdings gingen bei mir auch die orangefarbenen Rückfahrscheinwerfer durch, das ist offiziell meines Wissens nach eigentlich nicht erlaubt, aber wer stört sich daran schon...). Ich denke, kritisch wird es vor allem beim Abblendlicht (Stichwort gelbe Birnen).

Und ich würde mir ja den Spaß einer originalen französischen Bedienungsanleitung gönnen, selbst wenn man (so wie ich) kein Wort davon versteht grins

[www.ebay.fr]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.09.24 23:17.

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Hochwälder (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25. September 2024 10:24

Hallo zusammen,
ich hab seit Jahren einen 220D/8 mit Erstzulassung in Frankreich:
Die gelben Nebelscheinwerfer gehen nur in Verbindung mit Standlicht
Er hat gelbe Rückfahrscheinwerfer
Zudem gelbe Zusatzlampen, die als Fernlicht dienen.
Der TüV hat nie was bemängelt.
Grüße
Martin

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25. September 2024 23:15

ok, danke für eure Hinweise. Die Lichter versuche ich mal so zu lassen wie sie sind. Wenn ich die gelben Birnen im Abblendlicht behalten könnte wäre schön, da authentisch. Wenn nicht werde ich auch damit leben können.

Jetzt aber noch eine ganz doofe Frage:
wie genau schalte ich denn Nebellicht zum Standlicht ein?

Wie gesagt, die Elektrik tut zwar mehr und mehr, aber noch sind nicht alle Würmer draußen. Wenn ich den Lichtschalter in der mittleren Position habe ist alles aus.
Einmal im Uhrzeigersinn geht das Standlicht an, auf der zweiten Position geht das Abblendlicht an. Wenn ich den Schalter von der mittleren Position ein oder zwei mal gegen den Uhrzeigersinn drehe, passiert überhaupt nichts. Sollte hier nicht das Parklicht kommen? Wenn ich am Schalter ziehe, passiert auch nichts.

Das kann ja verschieden Ursachen haben, als erstes will ich nur mal den Fehler zwischen Lenkrad und Sitz - mich - ausschließen und sicherstellen dass ich richtig bediene. Dann kann ich mit Messen und Fehler suchen anfangen...


Gute Idee, eine französische Bedienungsanleitung wäre schon lustig, aber alles zu seiner Zeit grins
Gruß
André

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Weizengelb (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29. September 2024 10:01

Hallo Andre,

Normal ist es so:
Beim Standlicht (einmal rechts drehen) UND beim Abblendlciht (2x rechts drehen) den Knopf einmal ausziehen: Nebellichrt Vorne eingeschlatet, 2x ausziehen: Nebellichter vorne UND hinten eingeschaltet.

In der Schweiz geht das ganze nur zusammen mit das Standlicht. ob das in Frankreich auch so war...? Ich hatte welche Franzoesische Flossen aber ichj kann mich nicht genau erinnern ob ich das Nebellicht auch zur Abblendlicht einschalten konnte.

Gruesse Math

Anhänge: meetingvalkenswaardQDPBSOLQ.jpg (90.7KB)   Heidelbergburcht.jpg (101.2KB)  
Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29. September 2024 12:30

Bruchpilot schrieb:
-------------------------------------------------------

> Jetzt aber noch eine ganz doofe Frage:
> wie genau schalte ich denn Nebellicht zum
> Standlicht ein?

So, habe mich schlau gemacht, müsste also in erster Position durch ziehen angehen. Werde ich gleich mal testen.

> Wenn ich den Schalter von der mittleren Position
> ein oder zwei mal gegen den Uhrzeigersinn drehe,
> passiert überhaupt nichts. Sollte hier nicht das
> Parklicht kommen? Wenn ich am Schalter ziehe,
> passiert auch nichts.

Hier sagt der Schaltplan, dass hier das Parklicht kommen sollte, was aber nicht tut. Schaue mir auch das gleich noch mal an...

Ich werde berichten smile

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 30. September 2024 02:13

So, wieder ein kurzes Update:

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13205

Ich hab mich nochmals dem Sicherungskasten gewidmet und dort noch einen Fehler behoben. Hier war ein Kontakt einer Sicherung am Niet gebrochen was für mehr oder weniger sporadische Wackler gesorgt hat, was noch auf der ToDo-Liste stand. Hab das recht pragmatisch gelöst, indem ich von unten einfach eine längere Schraube verwendet habe und so den Losen Kontakt einfach mit einer selbstsichernden Mutter fest schrauben konnte. Ging schneller als löten, was ich eigentlich vorgesehen hatte.

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13211

Um das zu machen hatte ich den Sicherungskasten von den Stehblechen abgeschraubt. Und weil ich schon dabei war, hab ich gleich das Stehblech in dem Bereich mit Lackreiniger etwas sauber gemacht.

Hier sieht man ganz gut den Unterschied, links das dunkle ist noch nicht gemacht:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13207

Sieht gleich wieder viel besser aus prost:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13208
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13209
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13210

Dann zur Beleuchtung:
Das Parklicht auf der Beifahrerseite funktioniert, man muß es nur richtig bedienen: Schalter ein, Zündung AUS!

Ein Hoch auf den Schaltplan, der mir das verraten hatte. Danke
Nur auf der Fahrerseite bleibt es weiterhin dunkel.

Anbei noch eine Frage zum Parklicht: Ist es normal, dass das Parklicht nicht im Hauptscheinwerfer, sondern im Nebelscheinwerfer leuchtet? Ist da die Parklichtbirne platziert?
Bei mir wurde irgendwann auf H4 Scheinwerfer umgebaut, laut Datenkarte hatte der wohl mal Bilux-Funzeln...

Die Nebelscheinwerfer tun nach wie vor nicht, auch nicht wenn ich Standlicht einschalte und dann am Schalter ziehe. kopfkratz Keule

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 30. September 2024 13:43

Weizengelb schrieb:
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> Hallo Andre,
>
> Normal ist es so:
> Beim Standlicht (einmal rechts drehen) UND beim
> Abblendlciht (2x rechts drehen) den Knopf einmal
> ausziehen: Nebellichrt Vorne eingeschlatet, 2x
> ausziehen: Nebellichter vorne UND hinten
> eingeschaltet.
>
> In der Schweiz geht das ganze nur zusammen mit das
> Standlicht. ob das in Frankreich auch so war...?
> Ich hatte welche Franzoesische Flossen aber ichj
> kann mich nicht genau erinnern ob ich das
> Nebellicht auch zur Abblendlicht einschalten
> konnte.
>
> Gruesse Math

Hallo Math,
vielen Dank für deinen Hinweis! Irgendwie hat es mir deinen Post leider erst angezeigt. Keine Ahnung ob das an meinem Linux oder sonst was liegt.

Ach, wenn ich die Bilder deiner Flosse sehe, denke ich mir mal wieder dass dies einfach mit die schönsten Wagen sind die Mercedes je gebaut hat. Danke fürs Teilen smile
Gruß
André

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 30. September 2024 14:24

So und nun noch ein kleines Update.

1. Gelbe Scheinwerfer.
Hab etwas recherchiert und die Situation stellt sich scheinbar wie folgt dar:

"Wie allgemein bekannt, waren französische Fahrzeuge bis 1993 generell mit gelben Hauptscheinwerfern ausgestattet.

In Deutschland waren diese gelben Scheinwerfer bis 1963 zulässig, dann wurde das weisse Licht zwingend vorgeschrieben. Für Oldtimer vor Baujahr 1963, die bevor sie 30 Jahre alt wurden nicht in Deutschland zugelassen und daher auf weißes Licht umgerüstet werden mussten, besteht heute allerdings Bestandsschutz. Wer ein solches Fahrzeug (wie praktisch alle unserer Vorkriegs-Peugeot) besitzt, darf legal weiterhin mit gelbem Licht fahren."

Quelle (Zugriff am 30.09.2024):
https://vorkriegs-peugeot.de/peugeot-geschichte/zeitgeschichte/was-der-erste-weltkrieg-mit-gelbem-fahrlicht-zu-tun-hat/

Wen es interessiert, dort wird auch darüber berichtet woher das gelbe Licht in Frankreich kommt.

2. Felgen.
Die bisher montierten Reifen sind ohne Luft ca 30 Jahre gestanden mit allen daraus resultierenden Konsequenzen. Zwei hielten die Luft nicht mehr, bei einem ist das Stahlgeflecht aufgebrochen, hielt aber noch die Luft Nix sehen.
Damit ich die Kiste zum dran arbeiten auch bewegen kann, braucht es entsprechende Reifen. Einen Satz neue Reifen habe ich zum Auto dazu bekommen, allerdings macht es keinen Sinn die jetzt schon zu montieren. Schließlich stehen noch einige Instandsetzungen sowie eine Lackierung an.
So habe ich in meinem Fundus noch einen alten Satz Winterreifen von meinem BMW E30 gehabt, eh viel zu alt zum fahren, aber für diesen Zweck genau richtig.

Da die Felgen dem Alter entsprechend gammlig waren, habe ich sie vor dem montieren der Reifen gleich gestrahlt und lackiert. Aus logistischen Gründen habe ich nicht alle Räder auf einmal gemacht (ohne Räder kann ich die Kiste schlecht stehen lassen...).
Hier nach dem Strahlen und der Anwendung von Rostumwandler damit der chemisch verbliebene Restrost in den Poren gleich unschädlich gemacht wird:

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13215

Im Anschluß die Felgen in meiner Lackierkabine mit 2K Felgenlack lackiert. Hatte zunächst noch Probleme die Viskosität richtig einzustellen, aber dann hat es doch ganz gut funktioniert. woohoo

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13213
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13214

Und so schaut es nun am Auto aus:
https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13216

Beste Grüße
André

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Bruchpilot (IP-Adresse bekannt)
Datum: 01. Oktober 2024 23:27

So, und weiter geht's. Heute hat das Wetter mitgespielt und ich konnte mich dem Außenschweller im Einstiegsbereich der Fahrertür widmen. Wenn nur die Rüstarbeiten nicht immer so lange dauern würden....

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13225

Noch mal zur Erinnerung wie es einst aussah:

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=12968

Bei dem Anblick ging ich davon aus, dass hier mehrere Löcher warten. War aber nicht der Fall hüpf-freu, aber seht selbst.tanzen

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13227

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13228

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13229

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13230

https://www.strichacht-forum.de/file.php?0,file=13231

Vor dem Ergebnis hätte ich wieder Stunden sitzen können, war die Mühe wert. Und mein kleines Freistrahlgerät hat sich sehr bezahlt gemacht! Allerdings ging es im Bereich der tieferen Narben sehr sehr langsam voran. Die Aktion hat ca. 10 Stunden gedauert, dafür ist es bis in die Poren entrostet. Der letzte mikroskopische Rost wird derzeit vom Rostumwandler unschädlich gemacht. Anschließend kann dann bei passendem Wetter grundiert werden. tanzen

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: thorsten(SU) (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02. Oktober 2024 07:35

Hallo André,

Respekt vor Deiner Arbeit!
Ich würde mir jedoch Gedanken machen, ob ich dem Schweller noch trauen soll.
Er ist schon sehr tiefporig angegriffen und die Restmaterialstärke wird an diesen Stellen hauchdünn sein.
Vor dem Hintergrund wäre mein Ansatz, den Schweller alleine um der Sicherheit Willen zu erneuern.

Viel Erfolg & Spaß mit Deinem Projekt, ich finde es klasse!
Thorsten

Re: Instandsetzung 220(D)/8 Serie 0.5
geschrieben von: Knut (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02. Oktober 2024 21:36

Moin!

Sowas in der Richtung wie Thorsten (Hochachtung und Zweifel) dachte ich auch schon...

Normalerweise rosten unsere Autos ja leider von innen nach außen.

Kann natürlich mal einem bretonischen Austernfischer gehört haben, der immer nur die Salzlake von seinem Südwester auf den Einstieg hat tropfen lassen...

Viel Glück weiterhin wünscht

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Knut

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